Schildkrötenfärbung

Schildkrötenfärbung

Vor einigen Jahren wurde eine Färbemethode gefunden, die sich nur minimal negativ auf die Struktur des Haares auswirkt und in der Qualität mit anderen Techniken mithalten kann. Er erhielt den ursprünglichen Namen – "Ikayi". Der Begriff "Ikayi" aus dem Französischen bedeutet "Schildpatt". So entstand die Haarfärbung der Schildkröte – ein komplexer, mehrdimensionaler Farbauftrag, bei dem die Frisur möglichst natürlich und voluminös wirkt.

Schildkröten-Färbetechnik

Bei komplexen Färbetechniken wie Schildpatt, die den „Balayazh“ ersetzten, ist der Hauptpunkt die natürliche Farbe des Haares. Zum Ausmalen von "ikaya" wird eine Farbpalette aus 3-4 verwandten Farbtönen ausgewählt. Erstens wird der dunkelste Ton auf einzelne Strähnen mit Strichen von den Wurzeln bis zu den Haarspitzen angewendet. An den Wurzeln sollte es für die Farbtiefe einen Ton dunkler sein als der natürliche Farbton.

Dann werden hellere (idealerweise zwei) Farbtöne über die gesamte Länge des Haares verteilt und weiche Farbakzente gesetzt – zukünftige Highlights. Die Dicke und Größe der hellen und dunklen Fäden sollte beliebig sein (je größer die Ausbreitung, desto natürlicher und luxuriöser die Färbung). Für die letzten „Striche“ zum Färben von Schildkröten wird der hellste Farbton verwendet. Die Haarspitzen und die Strähnen um das Gesicht sind mit ihnen befleckt – sie sollten es auf besondere Weise umrahmen. Es ist wichtig, dass alle Farbübergänge weich und glatt sind und von den Wurzeln bis zu den Spitzen so weit wie möglich gedehnt werden.

Für wen ist es geeignet?

Da die Methode zum Anfärben von „ikaya“ für Brünette und Blondinen dieselbe ist, müssen Sie sich nichts Neues einfallen lassen. Er muss sich auf die Auswahl der Grund- und Blendfarben konzentrieren und dabei die Hautfarbe des Kunden berücksichtigen. Für dunkles Haar werden in der Regel Karamell-, Gold- oder Bernsteintöne verwendet, warmer Kastanienhintergrund wird mit Aschesträhnen „verdünnt“. Blonde Stylisten empfehlen Schattierungen von Milchschokolade, Honig und Roggen. Dies sind jedoch nur allgemeine Empfehlungen, da die Haut sowohl von Brünetten als auch von Blondinen sowohl dunkel als auch hell sein kann und die Auswahl des optimalen Farbschemas vollständig auf den Schultern des Coloristen liegt.

Tortoise Haarfarbe ist so universell, dass sie kein Alter und keinen stilistischen Rahmen setzt. Darüber hinaus ist dies der sicherste Weg, um das Bild zu verändern, bei dem sich die Frisur als voluminös und ausdrucksstark herausstellt und das Haar einen natürlichen Glanz und Ausstrahlung erhält. Deshalb bevorzugen immer mehr Fashionistas diese spezielle Technik.

Die Vorteile der Färbung "Ikaya"

Das Färben von Schildkröten hat im Vergleich zu anderen Methoden des Haarfärbens viele Vorteile:

  • minimaler Schaden für die Gesundheit des Haares, da der Farbstoff nicht über die gesamte Länge, sondern auf ausgewählte Strähnen aufgetragen wird;
  • die Frisur wirkt voluminöser, das Haar glänzt und schimmert;
  • geeignet für fast jede Frau, unabhängig von Haarfarbe, Hautfarbe und Alter;
  • auch bei nachwachsen der haarwurzeln wirkt die frisur frisch und natürlich.

Der einzige Nachteil der Ikaya-Technik ist die Unverträglichkeit mit kurzen Haarschnitten. In diesem Fall macht der Meister kein solches Verfahren, da der Effekt der Schildkrötenfärbung in zahlreichen Farbübergängen verschiedener Größen besteht. Bei kurzen Haaren ist dies praktisch unmöglich.

Pflege nach dem Färben

Die Haarpflege nach "ikaya" sollte die gleiche sein wie nach jeder anderen Färbung. Wählen Sie spezielle professionelle Haarpflegeprodukte mit dem Effekt der Kräftigung und Wiederherstellung. Vernachlässigen Sie nicht die Verwendung von Pflegemasken, auch wenn sich Ihr Haar gut anfühlt und gesund aussieht. Dies wird ihren natürlichen Glanz und ihre Schönheit verlängern.

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Ksenia Golovanova kam zum Tevoli Studio am Tversky Boulevard 9, über das sie zusammen mit anderen Autoren der Online-Ausgabe von BeautyHack eine Kolumne mit dem Titel „Beauty Police: 8 beste Gesichtsbehandlungen im Winter“ schrieb.