Zeche Ewald in HertenZeche Ewald

Gemessen an der Fördermenge war Herten lange Zeit die größte Bergbaustadt Europas. Drei Bergwerke waren in Herten beheimatet: Das Bergwerk Schlägel und Eisen, das Bergwerk Ewald und nach der Eingemeindung von Westerholt das Bergwerk Westerholt. Durch den Abraum, der bei der Kohleförderung anfiel, entstanden im Hertener Süden die Bergehalden Hoppenbruch, Emscherbruch und Hoheward. Im Jahr 2000 wurde die Zeche Ewald, die seit Juli 1997 mit der Gelsenkirchener Zeche Hugo ein Verbundbergwerk bildete, geschlossen. Historischer Mittelpunkt der Schachtanlage ist ein Malakowturm von 1875 der heute noch erhalten ist sowie das Büro- und Kauengebäude aus der ersten Hälfte der 1920er Jahre. Diese beiden stadtteilprägenden Gebäude sind heute denkmalgeschützt.

Ewaldstraße 273, Herten

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