Hammerkopfturm in castrop-RauxelHammerkopfturm

Der um 1920 erbaute, ehemalige Luft- und Personenbeförderungsschacht der Zeche Erin, gilt als einer der ältesten heute noch vorhandenen Türme seiner Bauart in Nrw. Die ausgefallene Form des Förderturms wurde hauptsächlich dort gebaut, wo Raum gespart werden musste.

Ein Keltischer Baumkreis umgibt den restaurierten und denkmalgeschützten Hammerkopfturm, in Erinnerung an den Gründer der Zeche Erin, den Iren Thoams Mulvany. Der Baumkreis orientiert sich am mythischen Baumkalender der Kelten, der als eine Träumerei über den Menschen, die Zeit und die Bäume beschrieben wird. Jeder Baum steht für bestimmte Eigenschaften, Stimmungen, als auch für Charaktereigenschaften, die auf unter ihrem Zeichen geborene Menschen übertragen werden.

Direkt neben dem Hammerkopfturm steht das 1902 erbaute Bergbeamtenhaus. Schon damals stellte es den gehobenen Typus des Zechenwohnungsbaus dar. Allein durch die Größe, baulichen Aufwand und repräsentative Details ist es in seiner ehemaligen Funktion und durch seine Architektur einmalig für den Bereich des Ruhrgebietes.

Bodelschwingher Straße 3, Castrop-Rauxel

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